Das Wirtschafts- und Handelszentrum Dortmund liegt geographisch im Südwesten der Westfälischen Bucht und ist Wohnort für rund 587.000 Menschen aus dem Bundesland Nordrhein Westfalen. Die größte Stadt dieses Landes und der Region Ruhrgebiet liegt auf der Grenze zum westfälischen Hellweg und umfasst ca. 280.000 km² Stadtgebiet. Bekannte Nachbargemeinden Dortmunds sind die Stadt Bochum und der Kreis Recklinghausen.
In der Geschichte erstmals erwähnt, unter dem Begriff „Throtmanni“ (Schuldenberg), wurde Dortmund um das Jahr 882. Die Kohleförderung und Stahlverarbeitung, ab dem 19. Jahrhundert, führte zum Wandel Dortmunds zur Industriestadt. Mit der Eröffnung der „Cöln-Mindener-Eisenbahn“ und des Dortmund-Ems-Kanals entwickelte sich die Stadt zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt im Ruhrgebiet und ihre Wirtschaft florierte.
Neben vielerlei Städtepartnerschaften in aller Welt, hat Dortmund vor allem kulturelle Vorzüge. Hierzu gehören sowohl das Theater Dortmund mit Darbietungen aus den Bereichen Oper, Ballett und Schauspiel, die „Naturbühne Hohensyburg“ mit regelmäßigen Kindermusicals als auch das Nostalgische Puppentheater mit nur 45 Sitzplätzen.
Musikalisch präsentiert sich Dortmund mit den Dortmunder Philharmonikern, dem Oratorienchor, einem Kammerchor sowie durch den Jazzclub mit seinen nationalen und internationalen Interpreten.
Zahlreiche Museen in Dortmund berichten neben der Stadtgeschichte auch über die Koch- und Tischkultur, Schulen, die Industrie oder aber über Naturkunde sowie Braukunst.
Bedeutende, architektonische Bauwerke in Dortmund findet der Besucher zahlreich. Hierzu gehören, neben dem „Alten Stadthaus“ und der „Krügerpassage“ in der Innenstadt, der RWE-Tower als höchstes Gebäude der Stadt und das „Dortmunder U“, ein denkmalgeschütztes Industriehochhaus, welches das Wahrzeichen darstellt.
Außerdem verfügt Dortmund über eine Menge von Industriedenkmälern, Burgen und Schlösser.
Bekannte Sportstätten der Stadt sind die Galopprennbahn, das Stadion „Rote Erde“, sowie das Westfalenstadion und der „Signal-Iduna-Park“, in dem der Fußballverein „Bosussia Dortmund“ spielt. Neben diesem sind jedoch auch Vereine der Sportarten Schießen, Eiskunstlauf, Handball und Ringen in Dortmund zuhause.
Mit dem Strukturwandel ab 1960 verlagerte sich die wirtschaftliche Bedeutung von der Sparte Industrie auf die Branchen Informationsverarbeitung, das Banken- sowie das Versicherungswesen. Der Dienstleistungssektor verfügt dabei mit 73 Prozent über den größten Anteil am Wirtschaftsgeschehen.
Auch im Bereich Verkehr kann sich Dortmund behaupten. Mit sechs Bundesautobahnen, einem weitläufigen Schienenfern- und Nahverkehr sowie dem Flughafen im Osten der Stadt, verteidigt die Stadt ihren Titel als Verkehrsknotenpunkt.
Neben der Messe in den ortsansässigen Westfalenhallen und einer breiten Medienlandschaft aus Zeitungen, Fernsehen, Hörfunk und Verlagen, glänzt Dortmund im Bereich Bildung und Forschung mit unzähligen Hochschulen, einer technischen Universität und Forschungsinstituten.
Dortmund - ein Zentrum des Verkehrs und der Bildung

























